Seit Mai 2003 haben wir verschiedene Übungsgruppen für Vorschulkinder eingerichtet. Sie sind sehr gut besucht. Auch die kleinsten sind mittlerweile eifrig bei der Sache und treten auch bei unseren veranstaltungen mit großer Begeisterung auf.

In der musikalischen Früherziehung werde die Kinder altersangemessen an die Musik herangeführt und erhalten Gelegenheit, selber aktiv mit Musik umzugehen.

Hierbei werden spielerisch verschiedene Wege aufgezeigt (Lieder, Spiele, Bewegung, Hören und Bewegen zu Musikstücken, Malen und Basteln, Instrumente vorstellen, musikalische Aufführungen), die es den Kindern ermöglichen, ihren individuellen Zugang zur Musik zu finden. So kann auf die unterschieldlichen Begabungen der Kinder eingegangen werden. Da hierbei Fantasie und alle Sinne angesprochen und geschult werden, kann man von einem ganzheitlichen Musikunterricht sprechen.

Wir freuen uns über jeden, der hereinschnuppern möchte.

Chorproben: freitags

(2-5 Jahre): 15.15 - 16.00 Uhr

Vereinsheim Legelbachweg

 

Der Liedergarten ist für Kindergartenkinder (2-5 Jahre) mit Singen, Stimmbildung, Rhythmik, Orff-Instrumente, Tanz und Bewegung, Spiel & Spaß. Bitte Hausschuhe mitbringen. Den Liedergarten leitet Frau Ricarda Kost.

Weitere Informationen erhaltet ihr von email: Liedergarten

Unser Liedergarten auf der Kirbe im Oktober 2008

Unser Liedergarten auf der Kirbe im Oktober 2005

 

Singen gibt der Seele Flügel

Singen verbindet, es schafft Brücken zwischen Jung und Alt, macht vertraut mit fremden Kulturen und lässt Kinder die Harmonie von Körper und Seele erleben. In einer Zeit, in der immer mehr Kinder Sprachentwicklungsstörungen zeigen, finden Kinder beim Singen Freude am Spiel mit Ton und Sprache. Musik, insbesondere Singen, ist einer der wichtigsten Bestandteile in der Entwicklung eines Kindes und fördert es auf vielseitige Art und Weise:

Musik schult die Kreativität. Die Kinder lernen in den Eltern-Kind-Gruppen, ihre Umwelt bewusst zu erleben, anstatt zu konsumieren. Die Musikstunden bieten dem Kind den dafür notwendigen Raum. Das Kind wird selbstbewusst, was wiederum Ansporn für neue Ideen bietet.

Musik trainiert die Konzentration. Musizieren verlangt ein hohes Maß an Konzentration. Kinder werden so schon früh daran gewöhnt, sich auf Dinge zu konzentrieren, was später in der Schule von großem Vorteil f´ür das Kind sein wird.

Musik weckt die Freude am Lernen. Jedes neue Erlebnis erweitert den Horizont und jede Wiederholung, jedes Wiedererkennen schult das Gedächtnis. Verse, Lieder und Gedichte tun dies mehr als vorproduzierte Filme, die keinen Platz für die eigene Phantasie lassen. Mit dem ständigen Gedächtnistraining wächst auch die Freude am Lernen.

Musik schult Kommunikationsf´ähigkeit. Kommunikation ist Nahrung für die Seele. Kinder, die nie singen, spielen, sprechen, werden kontaktscheu, gefühlsarm und beziehungslos. Die Musikstunden bringen den Kindern erste Erfahrung mit Gleichaltrigen und deren Eltern. Im Tanz, im Spiel und vor allem im Singen lernen Kinder auf andere einzugehen und auf sie zu reagieren. Somit bietet die Musikerziehung nicht nur eine Chance auf Verringerung von Aggression und Gewalt unter Kindern und Jugendlichen, sondern schafft den Kindern beste Voraussetzungen für ihre Zukunft in unserer modernen Gesellschaft, in der es auf Fähigkeiten wie Teamwork ankommt.

Musik schult die Intelligenz. Kinder sind von Geburt an sehr unterschiedlich: ruhig, aktiv, hyperaktiv, ängstlich, abwartend, draufgängerisch, schnell oder langsam. Doch eines haben alle Kinder gemeinsam: Sie sind neugierig. Sie stecken voller Fragen und spielen lieber mit ihren Eltern, als vor dem Fernseher zu sitzen, wenn man ihnen die Möglichkeit dazu gibt. Um die Intelligenz eines Kindes zu fördern, muss man sich Zeit nehmen, Fragen beantworten, mit Kindern spielen und singen. Sprache, Gesang, Bewegung, Formen und Farben - all das macht die Intelligenz aus.


Geben sie ihrem Kind die bestmögliche Chance, sich frei zu entwickeln, intelligent und sozial kompetent zu werden.


Unser Ziel...

ist es, das Singen in der Familie wieder selbstverständlich zu machen, zur Erhaltung eines der größten Kulturgüter in unserer Gesellschaft. Und wenn Sie denken, "...ich kann doch nicht singen..." bedenken Sie Ihr Kind wird durch ein paar falsche Töne nicht krank. Doch wenn es das Singen nicht erleben darf, fehlt ihm ein wichtiger Bestandteil in seiner Entwicklung.